Urlaub auf Elba und Milano_1909

Endlich Urlaub! Zuerst ging es in die Südsteiermark auf die traumhafte Hochzeit meiner Schwester (was für ein Erlebnis, aber dies hier ist ja eigentlich ein Hundeblog :P)

 

Am nächsten Tag fuhren wir bis Bologna. Dort haben wir im "Grand Budapest"-Hotel geschlafen (hat genauso ausgesehen, war nur besser in Schuss ;) ). Am Sonntag ging es dann endlich zu unserem eigentlichen Ziel - auf die Insel Elba:

 

Zuerst möchte ich euch etwas über die grandiosen Dinge der Insel erzählen. 

Hunde sind dort überall willkommen. Egal in welchem Restaurant oder auf welchen Strand wir waren, Pip war immer mit dabei. Und nicht nur Pip, überall hat man unter den Liegen Hunde auf eigenen Strandtüchern entdeckt oder im Meer mit Frauchen und/oder Herrchen schwimmend. Es hat auch jeder Rücksicht aufeinander genommen. Ein Grund warum das wohl alles so gut funktioniert. 

 

Landschaftlich ist Elba ein Traum. Es ist sehr grün, mit vielen Bergen und traumhaften Stränden ausgestattet. Vom weißen Sandstrand (der allerdings mehr als überlaufen war - aber auch da hätten wir den Hund mitnehmen dürfen) bis zu einsamen Kiesstränden, es ist für jeden etwas dabei. 

 

Das Essen auf Elba ist unglaublich gut. Es gibt mehrere Biobauern, von denen man direkt Produkte kaufen kann, die außergewöhnlich gut geschmeckt haben. Wir waren ja hauptsächlich Selbstversorger, was ich jedem empfehlen kann (nur keine Produkte mitnehmen, auf Elba schmeckt alles besser :P ). 

 

Die Dörfer/Städte sind großteils sehr schön. Vor allem Capoliveri, eine Bergdorf in der nähe unserer Unterkunft, möchte ich hier hervorheben. Autos sind in der Stadt/Dorf selbst nicht erlaubt. Es gibt kleine Gassen zu erkunden, viele Restaurants und neben den typischen Touristenmärkten auch wirklich schöne, alternative Läden. 

 

Die nicht so tollen Dinge auf Elba:

Zumindest in unserer Region gab es keine Gehwege. Egal wo wir hin wollten, es ging immer nur über die Hauptstraße. Somit war auch ein richtiger Spaziergang mit Pip kaum möglich. Auch nach Capoliveri, dass in Sichtweite war, mussten wir immer mit dem Auto fahren, da uns der Heimweg am Abend im dunklen auf der Hauptstraße einfach zu gefährlich schien. Die Grundstücke und Wege sind hauptsächlich Privat und den Schildern nach zu urteilen (Kameraüberwachung, Achtung scharfer Hund, etc....) wird es wohl nicht gern gesehen, wenn man dort herumspaziert. 

 

Die "Straßenordnung" auf Elba ist auch etwas gewöhnungsbedürftig :P... 

 

.... und die Gelsen... :P

 

Insgesamt war es ein wirklich wunderschöner Urlaub, mit Wandern, Schwimmen, Essen, Sonnenbaden, SightSeeing und vielem mehr  Ich kann Elba wirklich für einen Urlaub mit Hund empfehlen. 

 

Auf dem Rückweg legten wir einen Zwischenstopp in Mailand ein. Ich wollte Mailand schon immer sehen, aber viel wichtiger war für mich das Obediencetraining bei Anna ;) . Somit konnte ich auch im Urlaub nicht auf unser Obediencetraining verzichten (auch wenn wir die zwei Wochen davor wirklich gar nichts diesbezüglich gemacht haben :D ). 

 

 

 

GlG 

eure Creek and Stones